Die Befreiung Roms hat begonnen
Malerische historische Kulissen, Weiße Gewänder und stilvolle fights, das ist die Essenz von Assassins Creed, aber was bietet der neueste Ableger der Kultmarke?
Erreicht es das Niveau des Vorgängers oder ist es gar fähig ihn zu überbieten?
Ich habe den neuen Teil der Reihe auf Herz und Nieren getestet und lasse euch nun an den letzten 40 Stunden Assassins Creed Brotherhood teilhaben.
Der neue Teil knüpft direkt an das Ende des zweiten Teils an, die Gruft ist entdeckt und der Vatikan muss verlassen werden. Hier hätte ich mir ein bisschen mehr Tutorial gewünscht, anstatt in die Mechanik der Reihe einzuführen wird verlangt das man sich schon auskennt. Für einen AC Veteran seit der ersten Stunde ist das natürlich kein Problem, jedoch sollten jene die in die Reihe einsteigen wollen sollten lieber mit assassins Creed 1 anfangen, oder wenn ihnen der zu langweilig ist, dann zumindest mit dem zeiten Teil der Meuchelmörder Saga.
Was aber macht ACB besonders? Was macht seinen besonderen Reiz aus, wie sieht die Evolution Assassins Creed´s aus?
Mathematisch gesagt: y=x+AC2 Assassins Creed Brotherhood macht seine Sache Gut, aber eben nicht besser als AC2 es gemacht hat. Nette Story, Aktionsfreiheit und was zum Sammeln, soweit also Gamegrundlagen und dazu dann das viel gerühmte Special der Bruderschaft.
Fangen wir bei der Story an, Desmond fährt nach Monterigioni, rein in den Animus, Stadt verteidigen, Rache Schwören, Attentate begehen, alles in allem ist die Geschichte nicht schlecht, wirklich motivierend und tiefgreifend ist aber auch ein bisschen was anderes. Das einzige was wirklich einen “WOW” (damit ist wow im sinne von wow gemeint, nicht das mmo, ich bin kein Nerd!) Moment gibt, ich das Ende in welchem… ja als würde ich hier spoilern, ne so einer bin ich nicht, für alle die es trotzdem wissen wollen schreib ich mal in Cesaren Chiffre hin
NWEA YKTF GTUVQEJGP, was zumindest eine mögliche These ist.
Aktionsfreiheit und Sammelei ist noch immer wie im Vorgänger, kommen wir also zur namensgebenden Bruderschaft.
Nach und nach scharrt Ezio den Widerstand in Rom hinter sich um dann mit seinen neuen Rekruten die Borgias zu stürzen, eigentlich ne ganz töffte Idee, nur eben für mein Rollenspielerherz zu lapida umgesetzt. Auf Tastendruck kommen die Assassinen angerannt, meucheln was das Zeug hält und ziehen wieder von dannen, und nicht mal wenn man sein Hauptquartier betritt werden Gespräche, oder zumindest ein Gruß für den Oberassassinen generiert.
All das macht kein schlechtes Spiel aus ACB, aber lässt es auch nicht glorreich aus dem Schatten der Reihe hervorschauen.
Kurzum: Wer AC2 mochte wird auch ACB mögen, wer AC 2 scheiße fand, wird sich das hier nicht mal durchlesen, daher sag ich einfach mal, ACB ist ein tolles Game, das in der Tradition der Reihe steht, und daher nen Heidenspaß bereitet.
Also Jungs und Mädels, wenn auch Erfahrungsgemäß eher Jungs, habt Spaß mit ACB und Reqiestis in Pace
| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von Daniel Werner am Februar 27, 2011 um 22:33 veröffentlicht und unter Bewertung abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Du kannst eine Antwort schreiben oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen. |










vor 1 Jahr
Also mir hat ACB einen Heidenspaß gemacht. Habe das ganze auch schon im Multiplayer auf der letzten Gamescom gespielt und war da schon begeistert!